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Allgemeines Auskunft Das Reitzentrum Cwmfforest wird von
der Familie Turner seit seiner Gründung 1970 geleitet. Es ist heute das führende
Zentrum für Distanzreiten in Wales, das erfahrenen Reitern ein "fundamental In Cwmfforest ist das Pferd König!! Direkt nach der Sicherheit des Kunden steht das Wohlbefinden des Pferdes an erster Stelle. Hier leben die Pferde ihrer Natur entsprechend in einer Herde; sie grasen auf grünen Weiden, galoppieren die Hügel herauf und herunter und bewegen sich geradeaus anstatt immer im Kreis herum! Auf diesen ausgeglichenen, glücklichen Pferde und in den sehr bequemen Sätteln (speziell für Distanzritte gemacht) können Sie wunderschöne Ausritte geniessen. Die Welsh Cobs - kompakt, geschickt und äusserst trittsicher- leben ihr ganzes Leben auf der Farm, oft 30 Jahre oder mehr. Wir suchen sie als Fohlen nach ihrem Temperament aus, bereiten sie also schon früh auf ein Leben im walisischen Bergland vor, integrieren sie in die Herde und reiten sie selbst für Sie zu - kein Pferd wird von den Gästen geritten, bevor es nicht 5 Jahre alt ist. Unterkunft: Das komfortable Gästehaus von Cwmfforest - in einem Farmhaus aus dem 17.Jahrhundert - ist berühmt für Marias leckere, teilweise noch bayrisch geprägte Küche. Die Einzel-, Doppel- oder Zweibettzimmer sind alle stilvoll und gemütlich eingerichtet, Bad/Dusche/WC entweder ensuite oder auf dem Flur. Frisches trinkbares Quellwasser, viel frische Bergluft, gutes Essen und ein Glas Wein am Abend sind eine weitere Garantie für Ihren perfekten Reiturlaub! Programme: Wir bieten drei verschiedene 1wöchige Programme an, die weiter unten beschrieben werden, bei allen nehmen die Tagesritte langsam in Tempo und Länge zu. Wir haben den Ablauf darauf ausgerichtet, Sie sicher durch die Woche zu bringen. Kommen Sie einfach hierher, um Spass zu haben - unsere Cobs werden schon alles andere für Sie machen! Anreise: Die nächstgelegene Stadt ist Abergavenny, bis dorthin kommen Sie per Bus oder Zug. Wir können Sie von dort abholen oder Sie können ein Taxi nehmen. Wenn Sie aus dem Ausland kommen, bieten wir einen Shuttleservice zum Flughafen London Heathrow. Versuchen Sie bitte, am Anreisetag (samstags) gegen 13 Uhr dort zu sein. Wir sind sicher, dass Ihnen die
malerische Landschaft, die altmodischen Dörfer mit ihren traditionellen Pubs und
natürlich die herrlichen Ritte gefallen werden. Und Sie werden schnell merken,
warum das Pferd hier das
Die Black Mountains Trail Die Black Mountains sind ein noch relativ unentdecktes Heide-Hochland zwischen den malerischen Flusstälern von Wye und Usk. Dort sind einige der besten Ausreitmöglichkeiten Grossbritanniens zu finden. Nehmen Sie dann noch einen Welsh Cob, der hier zuhause ist, mit dazu und Sie haben die perfekte Kombination für den idealen Reiturlaub! Im Laufe der Woche werden wir Ihnen zeigen, wie man über offenes Land, über Berge und durch Täler, durch Wälder oder über die Heide reitet. Wir nehmen täglich einen anderen Weg, ausgehend von der Cwmfforest Farm, die Ritte sind zwischen 12 und 28 km lang mit einer Mittagspause. Dafür kehren wir normalerweise in einem der freundlichen und gemütlichen Gasthäuser in den umliegenden Dörfern Cwmdu, Talgarth, Felindre, Llangorse und Bwlch ein. Wenn wir gegen Abend zur Farm und zu einer wohlverdienten Tasse Tee zurück kehren, kümmern wir uns zuerst um die Pferde und geniessen dann nach dem frisch machen unter der Dusche ein Glas Wein und ein köstliches 3-Gänge-Menü. Wer danach immer noch unternehmungslustig ist, kann den Abend im "Castle Inn" mit einem oder zwei Gläsern traditionellem walisischen Ale abrunden. Im Kern ein Walisisches Langhaus aus dem 17.Jahrhundert, bietet die Cwmfforest Farm ihren Gästen komfortable Zimmer, Trinkwasser aus eigener Quelle, gemütliche Kaminfeuer und selbstverständlich unbegrenzt frische Bergluft. Samstag: Ankunft der Gäste, Einquartieren und Kennenlernen beim Abendessen. Sonntag: ist der Einführungstag; die Reiter bekommen ihre Pferde zugeteilt und wir erklären, wie wir unsere Pferde putzen, satteln und aufzäumen sowie das Sattelzeug nach dem Reiten säubern. Einem flotten Trab zu einem Pub, wo wir Mittagspause machen, folgt eine erste Begegnung mit dem Reiten in offenem Gelände am Nachmittag. Damit wollen wir Sie auf die längeren Ritte, die Sie in dieser Woche erwarten, vorbereiten. Montag bis Freitag folgen dem gleichen Schema, aber mit zunehmender Distanz, Tempo und reiterlicher Herausforderung! Aber kein Angst, wenn Sie diese Art des Wanderreitens zum ersten Mal probieren wollen - wir sind flexibel und können die Ritte den individuellen Bedürfnissen der Reiter anpassen. Unser Personal kümmert sich stets so um Sie, dass die Ritte für alle Teinehmer sicher sind, trotzdem aber natürlich Spass machen und genügend Abwechslung und Herausforderung bieten. Wir bieten Ihnen auch optional an, in der Mitte der Woche einmal nur am Vormittag zu reiten und nachmittags eine der umliegenden Städte Brecon, Hay on Wye oder Abergavenny zu erkunden. Unser Ziel ist es, Ihnen einen wunderschönen Urlaub zu bieten und Ihnen dabei die doch sehr unterschiedliche Technik des Geländereitensbeizubringen. Nach dieser Woche werden Sie wesentlich entspannter, sicherer und erfahrener Reiten als vorher! Reiterliche Grundanforderungen: Sicher in allen drei Grundgangarten. Springen ist optional möglich.
Die Brecon Beacons Nationalpark Ritt Dieser 5tägige Wanderritt führt die
Reiter (durchschnittliche körperliche Fitness vorausgesetzt) über eine 145 km
lange Strecke, übernachtet wird in Brecon, Talybont und dem ehemaligen Kloster
Llanthony. Geritten wird Samstag: Ankunft der Gäste, Einquartieren und Kennenlernen beim Abendessen. Sonntag: Einführung in unser System, dann reiten wir ca. 6 km zum Gasthaus "Farmer's Arms" in Cwmdu, nach dem Mittagessen geht es zurück über die Berge mit Aussicht auf die Brecon Beacons - insgesamt etwa 16 km an diesem Tag. Falls Pferdewechsel nötig sein sollten, werden diese nach dem ersten Tag gemacht. Abendessen und Übernachtung in Cwmfforest. Montag: Wir brechen auf in Richtung Brecon mit einem Mittagsstop im "Tower Hotel" in Talgarth. Die Reiter übernachten im "Bishop's Meadow" Motel, die Pferde auf einer saftigen Weide direkt davor. Nach dem Abendessen können wir den "Olde Boar's Head"-pub in Brecon besuchen. Dienstag: Wir reiten direkt durch Brecon und wenden uns Richtung Süden auf die Brecon Beacons Berge zu, zum Mittag kehren wir entweder im historischen (17.Jh.) "White Swan Inn" ein oder machen ein Picknick. Am Nachmittag führt uns der Weg hoch über die Berge nach Talybont, wo wir im "Usk Hotel" unterkommen. Mittwoch: Der Ritt beginnt entlang einer 200 Jahre alten, ehemaligen Bahnstrecke, dann durchqueren wir den Usk und erreichen den "Morning Star" in Bwlch. Nach dem Mittagessen erwartet uns ein spektakulärer Galopp entlang eines Bergrückens auf unserem Weg zurück nach Cwmfforest für diese Nacht. Donnerstag: Wir wagen uns in die Nähe des Gipfels der Black Mountains mit wirklich fantastischen Aussichten an schönen Tagen. Nach einem Picknick am Grwyne Fawr Stausee beginnt der Abstieg zu den Ruinen des Klosters Llanthony (13.Jh.). Heute befindet sich in den Ruinen ein Hotel, in welchem wir die Nacht verbringen. Freitag führt uns die Route nördlicher über den Steilrand der Black Mountains, das bedeutet einen steilen Abstieg zurück ins Wye-Tal. Dort besuchen wir den Pub "Three Horseshoes" vor einem schnellen Ritt zurück nach Cwmfforest, wo die ganze Tour wieder endet - der Galopp auf dieser Strecke ist ein Höhepunkt des Rittes!
Der Trans Wales Trail-Ritt bietet erfahrenen Reitern eine echte Herausforderung. Die Route geht entlang längst vergessener "Bridle-ways", über offenes Sumpfland und durch einige Privatländer. Es wird streng davon abgeraten, diesen Ritt ohne einen erfahrenen Führer zu versuchen. Samstag: Ankunft der Gäste, Einquartieren und Kennenlernen beim Abendessen. Sonntag: Der gleiche Ablauf wie beim National Park Ritt. Montag: Wir brechen auf in Richtung Küste; die Route führt zunächst ca. 12 km durch hügeliges Farmland und anschliessend ca. 20 km über offenes Moorland, dort kann schneller geritten werden. Übernachtet wird im Caer Beris Manor Hotel in Builth Wells. Dienstag: Wir halten uns westlich des Flusses Wye; bekommen unser Mittagessen im "Red Lion" in Llanafan, dem ältesten Gasthaus in Powys (13.Jh.), dann geht es über die Berge nach Rhayader. Dort sind wir im sehr komfortablen "Brynafon Country House Hotel" untergebracht. Mittwoch: Unsere Pferde bringen uns durch die Seen-Landschaft von Wales - wir folgen dem malerischen Elan Valley für 24 km; dann ein Picknick und nochmal 8 km durch einen Nadelwald. Heute gibt es viele Galopp-Strecken! Unser Nachtquartier ist das freundliche "Glen Severn Arms" Hotel. Donnerstag: ist der
Marathon-Tag - 42 km bis zum Meer; aber zuerst müssen wir einen Berg überqueren
über den sonst kein Weg führt! Wir erreichen das Meer gegen 18 Uhr; nach einer
erfrischenden Abkühlung im Wasser und Freitag: Nach einem gemütlichen Frühstück nehmen wir einen Ritt in die Höhen der Black Mountains in Angriff. Zum Mittagessen sind wir wieder zurück, so dass noch ein Einkaufsbummel in Brecon, Crickhowell oder Hay-on-Wye möglich ist. Dieses Programm wird strikt nur für körperlich fitte und erfahrene, erwachsene Reiter angeboten. Der Ritt enthält lange, anstrengende Trab- und Galopp-Strecken und die Reiter müssen sich darauf einstellen, an besonders steilen Berganstiegen abzusteigen und die Pferde zu führen. Für viele Teilnehmer markiert das "Durchstehen" dieses Rittes den Höhepunkt ihrer reiterlichen Karriere - gut gemacht! NB: Wir behalten uns
das Recht vor, Kunden in unser Black Mountains Programm umzubuchen, falls deren
Sicherheit auf dem Trans Wales Ritt nicht gewährleistet ist. Das Gewicht des
Reiters sollte 85 kg nicht TWT - Endfassung Trans Wales Trail 10.06.-17.06.2000 Aus unterschiedlichen Richtungen reisten wir an. Von Anfang an verstanden wir uns prima. Am Samstag wurde ein Einfuehrungsritt zum Pub in Cwmdu gemacht. Am Montag ging es dann richtig los. Vorne weg als unserer Fuehrer ritt Chris auf seinem Jet, ihm folgten Mary auf William, Margaret auf Jethro, Sue auf Charlie und ich auf Max(meinem absoluten Liebling, den ich schon frueher geritten bin). Wir hatten schoene lange und flotte Galopparden. Mittagessen gab es als Picknick im Wald, wo wir vor dem Wind geschuetzt waren. Gegen Abend erreichten wir Builth Wells, wo wir in einem schoenen Hotel uebernachteten. Waehrend des Abendessens konnten wir unsere kleine Herde beobachten. Ab Dienstag steissen noch Lena auf Eli und Annica auf Tristan zu uns. Nach einem angenehmen Vormittag wurde es anstrengend, denn es hiess absteigen und die Pferde den Berg hinauffuehren, also sich selber abmuehen. Wer leichte Hilfe brauchte, ließ sich vom Pferd raufziehen. Oben gab es dann die Erholung in Form eines Picknicks. Jet und besonders Charlie versuchten auch ihren Anteil zu bekommen. Danach ging es ueber Berge und durch Fluesse nach Rhayader. Mittwoch wachten wir bei Regen auf, wir dachten alle, es wuerde schon noch aufhoeren. Ohne zu zoegern ritten wir in Regenklamotten los. Gegen Mittag waren die ersten Kleidungsstuecke nass, in unseren Schuhen befanden sich Pfuetzen. Den „normalen" Picknickplatz ignorierten wir, da kein Schutz vor Wind und Regen vorhanden war. Nach der Durchquerung eines angeschwollenen Baches ging es einen Berg hinauf. Oben wurden wegen des Regens Aussichts- und Gruppenfotopunkt links liegen gelassen. Wie ritten weiter am Hang entlang, wo uns der Wind genau erwischte und uns den Regen wie Nadeln ins Gesicht peitschte. Dann hieß es absitzen und unsere Pferde ueber ein Sumpfgebiet fuehren. So manches Pferd mußte einen oder mehrere Hufe aus dem Schlamm ziehen, von uns Menschen sind mindestens 4 auf dem Hinten oder den Knien gelandet, was teilweise einfach nur komisch aussah.
Vom Berg runter, fanden wir Schutz in
einem Schafstall. Dort konnten wir unser Picknick wenigstens ohne Regen von oben
im Stehen einnehmen. Wir waren fast alle völlig durchnaesst, was unserer guten
Laune aber keinen Abbruch tat. Wir konnten immer noch lachen. Spaeter kamen wir
auf der Farm an, wo wir unsere Pferde versorgten und uns auf einen ~10minütigen
Fußmarsch durch den Regen zum Hotel aufmachten. Das Hotel liegt, wie man gut
sagen kann:"Am Arsch der Welt". Unsere Regenklamotten und Schuhe konnten wir
netterweise im Keller trocknen. Nach einem heissen Bad, ging es uns super. Zum
Abendessen gab es eine phantastische Ente im entsprechendem Ambiente des tollen
Hotels. Donnerstag sah die Welt schon wieder anders aus, es hatte aufgehoert zu
regnen. Paul wechselte Chris ab. Wir hatten einen guten Ritt ueber den Berg
Plynlimon. Sue trennte sich unfreiwillig von Charlie. Nachdem sie ihn
eingefangen hatte, ging es weiter. Annica machte ihren ersten Sprung, er war
ungewollt, aber sie meisterte ihn gut. Nach dem Picknick ging es weiter in
Richtung Strand, es wurde immer sonniger und waermer. Kurzer Pausenstop zum
Erfrischen der Menschen und auf ging es zu den „Sugarladys", die die Pferde
sehnsuechtig erwarteten und mit Moehren-, Apfel- und Zuckerstuecken verwoehnten.
Nach den letzten Meilen erreichten wir bei blauem Himmel den Strand noerdlich
von Aberystwyth. Nach einem wunderschoenen flotten Galopp den Strand rauf und
runter, wurden die Pferde versorgt und auf den LKW und Haenger verladen und ab
ging es auf die Heimfahrt nach Cwmfforest. Freitag machten wir auf frischen
Pferden einen Tagesritt, mit Schock für Cumro und Mervyn, die in einen
Wassertuempel mussten. Auf dem Rueckweg mußte noch ein steiler Abstieg
bewaeltigt werden, manche hatten schon ein mulmiges Gefuehl, aber die Pferde
sind absolut trittsicher. Zurueck auf der Farm wurden die Pferde abgewaschen.
Abends haben wir noch laenger zusammen gesessen. Samstag hiess es dann leider
nach dem Fruehstueck Abschied nehmen und wir entfernten uns in verschiedene
Richtungen.
Bericht von Imke Grewe, Heidelberg, Deutschland E-mail : imke.grewe@arcormail.de Dies war mein 2.TWT nach 1998, er wird
nicht langweilig, immer ist er anders! |
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